Meine Top Fünf aus 2019 am 2. Advent


Ich habe mir überlegt, mein Lesejahr ein wenig zusammen zu fassen. Deshalb fallen die Zehn am Zehnten diesen Monat aus, denn im Dezember gibt es 20 Bücher zu entdecken. Jeden Adventssonntag stelle ich euch meine Lieblinge aus dem Jahr 2019 vor. Am 2. Advent geht es um meine Lieblingsbücher in den Kategorien „Dystopien“ und „Sci-Fi“. Was war euer Highlight in der Kategorie? 🙂

5. Die H.O.M.E.-Dilogie von Eva Siegmund

Darum gehts: Was tust du, wenn du aus dem einzigen Leben, das du kennst und 12 Jahre gelebt hast, erwachst? Wenn alles, was du zu wissen geglaubt hast, plötzlich falsch zu sein scheint? Und dir statt Verbündete und Freunde nur noch Fremde bleiben?
Zoe hatte ein scheinbar perfektes Leben: Zusammen mit ihrem Freund Jonah war sie Kapitän an einer Eliteschule, hatte dort Freunde und Verbündete. Doch dann wacht sie auf und findet sich im fremden und kaputten Berlin wieder. In dieser Welt gibt es keine Bäume und auch kein Wasser, es gibt nur Dürre und viel zu viel Elend. Doch Zoe ist fest entschlossen herauszufinden, was hinter ihrem alten Leben steckt …

Den ersten Teil von H.O.M.E. habe ich verschlungen. Die Story war spannend, gefühlvoll und clever. Vor Allem Zoe hat mich als Protagonistin beeindruckt, weil sie intelligent aber auch sehr authentisch und echt ist . Leider hat mir das Ende des zweiten Bandes nicht zu sagen können, aber das ist reine Geschmackssache, weshalb ich euch das Buch trotzdem sehr gern ans Herz lege 🙂

4. Der Metropolist von Seth Fried

Darum gehts: Henry Thompson ist Beamter beim Bundesamt für kommunale Infrastruktur in Suitland und lebt für seinen Job. Als es zu einem Anschlag auf das BKI kommt, soll Henry nach Metropolis reisen und den Leiter des dortigen BKI beobachten um herauszufinden, inwiefern er mit dem Anschlag  zusammen hängt. Dabei steht ihm die künstliche Intelligenz OWEN zur Seite. Doch OWEN ist das genaue Gegenteil vom spießigen Henry und die Mission viel gefährlicher als erwartet…

Achja, OWEN hat es direkt auf meine Liste geliebter KIs geschafft, gleich neben dem Thunderhead und AIDEN. Für mich war das Buch eine eche Überraschung, doch es war humorvoll, spannend, sarkastisch und am Ende kamen sogar Gefühle auf. Definitiv ganz anders als erwartet, aber ziemlich unterhaltend.

3. Dry von Neal & Jarrod Shusterman

Darum gehts: Es ist so einfach: Den Hahn aufdrehen und man hat Wasser. Aber was, wenn das nicht mehr der Fall ist? Wenn der Hahn aufgedreht wird und es kommt kein Wasser mehr? Mit dieser erschreckenden Zukunftsvision haben sich Neal und Jarrod Shusterman in „Dry“ auseinandergesetzt und je länger man liest desto mehr fällt einem auf: Diese Zukunft ist erschreckend realistisch…

Um nochmal nachvollziehen zu können, was genau ich an den Büchern mochte (oder eben nicht), habe ich mir meine eigenen Rezensionen noch einmal durchgelesen. Bei der von Dry kam irgendwann der Satz “ Es ist, als würde einem etwas runterfallen: Man sieht es langsam fallen, weiß, dass es zerschellen wird, aber zum Eingreifen ist man zu langsam und so kann man nur warten und die Scherben auffegen.“ Für mich war dieses Buch wirklich nah und viel zu realistisch und während des Lesens erging es mir genauso wie oben beschrieben. Ich hab dauerhaft das nächste Unheil kommen sehen.

2. Der Store von Rob Hart

Darum gehts: Cloud liefert alles – zu jeder Zeit, überall hin. Gibbson Wells hat mit der Erfindung von Cloud ein ganz neues Konzept von „Arbeit“ erschaffen. In den MotherClouds leben die Mitarbeiter mit ihren Familien, sitzen dort abends in Pubs und essen die fantastischen CloudBurger. Doch das Erfolgsrezept hat auch seine Schattenseiten. Paxtons Leben wurde von Cloud zerstört und  er würde alles dafür tun, Wells das mal ins Gesicht zu sagen. Auch Zinnia verfolgt ihre Ziele beim Cloud. Die zwei kommen sich näher, bis sich die Lage zuspitzt und eine unerwartete Entdeckung alles ändert.

In diesem Roman geht es um mehr als eine Geschichte: Um die spannenden Fälle, aber auch den Alltag in der Cloud. Eine, wie ich finde, ziemlich interessante Welt wurde geschaffen und ich habe interessiert jeden Winkel davon erkundet. Ich habe geschmunzelt, spekuliert, mich geärgert und bin mehr als froh, dieses Buch für mich entdeckt zu haben.

1. Die Ophelia Scale-Trilogie von Lena Kiefer

Darum gehts: Ophelia ist mutig, intelligent, begabt und sie befindet sich im Widerstand. Durch die Abkehr wurde Technik vom Regenten verboten, doch Ophelia schließt sich einer Gruppe an, die für die Technik kämpft. Sie wird dazu auserkoren, sich bei der königlichen Garde zu bewerben, um ein Attentat auf den König zu verüben. Doch Ophelia merkt schnell, dass es nicht immer nur eine Seite der Medaille gibt und findet sich schon bald in einem Geflecht aus Lügen und Intrigen wieder.

Ophelia und Luc haben mich das ganze Jahr über begleitet und mich vor Allem total überrascht. Die ersten 150 Seiten war ich noch ziemlich skeptisch und dann.. BAM!! Direkt ins Leserherz 😀 Plötzlich konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen: Es war ganz plötzlich halb 2, ich hundemüde aber nun ja, Teil 1 hatte ich beendet. Und Teil 2 gefiel mir sogar noch besser 🙂 Der dritte wartet noch darauf gelesen zu werden, aber das habe ich mir für 2019 noch vorgenommen. Dabei war das mit mir und Luc und Phee dann viel zu schnell vorbei 🙁

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