Secret Game


Jugendroman

von Stefanie Hasse aus dem Ravensburger Verlag //

Die gefährliche Tradition der New Yorker Elite

 

Geld, Einfluss, Partys und Shopping – Darum dreht sich das Leben der New Yorker Elite an der Privatschule St. Mitchell. Auch Ivory ist nun dort Schülerin, nachdem es ihren Vater zurück in seine Heimat verschlagen hat. Doch Ivorys erste Wochen dort werden von einer langjährigen Tradition, dem Spiel, überschattet. Niemand weiß, wer in diesem Jahr Spielleiter ist und die Macht über die Aufgaben hat, doch das Spiel scheint in diesem Jahr keine Grenzen zu kennen. Ivory vermutet bereits, dass ihr neuer Freund Heath sich deswegen so seltsam benimmt und von ihr abwendet. Deshalb heißt es auch bald schon für sie: Wahl, Wahrheit oder Pflicht?

 

Secret Game wirkt wie eine Mischung aus Pretty little liars, One of us is lying, Nerve und Elite? Ist es wohl irgendwie auch, aber trotzdem ist die Story dahinter wirklich gut und spannend erzählt. Der Schreibstil ist sehr angenehm, auch wenn ich ihn an manchen Stellen als etwas „zu weit weg“ empfand, was aber wohl auch an der Erzählweise in der dritten Person liegt, mit der ich mich ab und an etwas schwer tue. Trotzdem habe ich das Buch innerhalb von zwei Tagen regelrecht weggeatmet, weil ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen wollte… oder konnte 😀 Besonders gefallen haben mit die Textnachrichten. Herrlich dramatisch und mit genügend Spannung lädt die Geschichte zum Mitfiebern und Miträtseln ein.

 

Die Charaktere sind teilweise sehr stereotypisch, aber gerade diese Starallüren von Daphne und Pen haben mir unheimlich viel Spaß bereitet. Ivy ist sehr gutmütig, verantwortungsbewusst und versucht immer richtig zu handeln. Leider bleibt Heath für mich noch immer sehr blass und ich hätte mir zwischen den zweien mehr Szenen mit weniger Drama gewünscht. Man lernt aber auch sehr schnell, dass nicht alle Charaktere auch wirklich so ticken, wie es zunächst scheint. Die eine oder andere Figur ist auf meiner Sympathiepunkteliste auch mal von ganz unten nach ganz oben gerutscht und umgekehrt.


Fazit

Es hat wirklich Spaß gemacht Secret Game zu lesen, auch wenn die Beweggründe einiger Charaktere für mich noch immer im leichten Nebel liegen. Ivy ist eine großartige Protagonistin, bei der ich fast immer sagen konnte „Ja, kann ich nachvollziehen!“. Es lohnt sich also wirklich, dem Buch einen Platz im Regal freizuräumen 🙂


 

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