Hazel Wood


Fantasy, Märchen

von Melissa Albert aus dem Dressler Verlag //

Halt dich fern von Hazel Wood?

Handlung

Seit sie denken kann werden Alice und ihre Mutter Ella vom Unglück verfolgt und reisen deshalb von Ort zu Ort. Doch plötzlich taucht ein Brief auf, in dem bekannt wird, dass Althea Proserpine, Alice‘ Großmutter und weltbekannte Märchenerzählerin, verstorben ist. Und dann verschwindet auch noch Ella. Alice macht sich auf die Suche nach ihr und merkt schnell: Sie muss ins Hinterland. Dorthin, wo all die Geschichten ihrer Großmutter ihren Ursprung haben. Dort wo alles begann…und alles endet.

Leider habe ich mich mit dieser Geschichte wirklich schwer getan. Ich hatte das Gefühl, das Buch würde nur aus Prolog und Ende bestehen. Mir fehlten ein roter Faden und ein richtiger Mittelteil. Dazu kommt, dass ich wirklich lange gebraucht habe bis ich verstanden habe, worum es wirklich geht. Natürlich war mir klar, dass Alice nach ihrer Mutter sucht, aber so einige Wege waren für mich einfach überflüssig oder zu langatmig, sodass ich manchmal nur dachte „Was zum Teufel tut sie, wo ist da der Sinn?“. Die düstere Atmosphäre fand ich dagegen sehr erfrischend und auch das Ende konnte mir das ein oder andere „Wow“ oder „Ah, achso…“ entlocken.


Gestaltung & Schreibstil

Das Cover finde ich wirklich wunderschön und es ist der totale Blickfang. Auch innen ist das Buch unaufregend, aber hübsch gestaltet. Der Schreibstil war teils umgangssprachlich, teils sehr hochgestochen, das war etwas verwirrend. Außerdem war das Buch zu großen Teilen sehr langatmig.


Charaktere

Alice ist eine wirklich untypische Protagonistin, was eigentlich sehr spannend hätte werden können (Man sieht schon: Sehr viel hätte und könnte 😀 ). Sie ist sehr häufig wütend und wirkt wie eine ziemlich stark pubertierende Teenagerin. Dabei hat sie meist gute Absichten, überrascht dann aber immer wieder mit plötzlichen patzigen Antworten.
Ihr Freund Finch, der ihr bei der Suche nach Ella hilft, ist ein typischer Hipster. Ansonsten finde ich ihn ziemlich charakterlos. Insgesamt wurde ich mit keinem der Charaktere wirklich warm und konnte bis zum Ende eine wirkliche Verbindung aufbauen.


Fazit

Leider hatte ich recht hohe Erwartungen, die nicht erfüllt werden konnten. Mir gefallen nach wie vor die Stimmung und die Idee, allerdings hapert es etwas an der Erzählweise. Zum Glück sind Geschmäcker aber verschieden und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Erzählung für andere Leser ansprechend und spannend ist. 🙂


 

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