H.O.M.E. – Die Mission


Dystopie, Sci-Fi

von Eva Siegmund aus dem cbt Verlag //

Wie begrüßen Sie auf Keto

Achtung! Leider enthält diese Rezension gravierende Spoiler zum ersten und zweiten Band inklusive dem Ende 🙂

Zoe befindet sich wieder in den Fängen der H.O.M.E.-Foundation und reist nun kryptoschlafend gemeinsam mit Jonah, Tom, Kip und einer kleinen Crew nach Keto. Auf dramatische und/oder lustige Gespräche muss man aber leider erst einmal verzichten, denn Zoe wacht zunächst allein auf und kann nur mit der Technik kommunizieren. Wobei ich zugeben muss, dass ich wirklich Fan von Doc bin, dem Arzt-Roboter 😀
Trotzdem plätschert die Handlung für mich an dieser Stelle eher vor sich hin, weshalb ich froh war, als Jonah endlich aufwacht, um endlich (!) mit Zoe auf Keto zu landen. Dieser ganze Part, bis dann wirklich alle wach sind und Keto Gestalt annimmt, ist mir persönlich zu lang, wird aber durch den guten Schreibstil etwas gerettet. Dafür hätte ich mir allerdings mehr zu Keto und seinen Bewohnern gewünscht, die meiner Meinung nach interessanter sind als die Mother. Außerdem sind die „Nachtaffen“ einer meiner liebsten Aspekte in diesem Teil. Auch von Kip und Tom hätte ich gern mehr gelesen, die wirken ein wenig blass im bunten Dschungel.
Was mich allerdings am meisten stört ist das Ende. Ich weiß, dass das Geschmackssache ist, aber ich habe das ganze Buch über befürchtet, dass es so enden könnte und hätte dann am liebsten das Buch an die Wand geklatscht. Natürlich hat Zoe all das in gewisser Weise wirklich erlebt und gefühlt, aber trotzdem finde ich es immer unendlich schade, weil die ganzen Charaktere, die man lieben und hassen gelernt hat, so gar nicht existieren. Froh bin ich allerdings darüber, dass das Keto-Ende recht abgeschlossen ist, das Virtual-Reality-Ende für ich also schlüssig ist und nicht als „letzte Rettung“ bei mir ankommt.

Fazit

Der erste Teil von H.O.M.E. konnte mich voll und ganz begeistern, das Finale lässt mich dagegen zwiegespalten zurück.

 

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