Der Store


Dystopie

von Rob Hart aus dem Heyne Verlag // Danke f├╝r das Rezensionsexemplar ­čÖé //

Deine Arbeit, dein zu Hause, dein Leben 

Cloud liefert alles – zu jeder Zeit, ├╝berall hin. Gibbson Wells hat mit der Erfindung von Cloud ein ganz neues Konzept von „Arbeit“ erschaffen. In den MotherClouds leben die Mitarbeiter mit ihren Familien, sitzen dort abends in Pubs und essen die fantastischen CloudBurger. Doch das Erfolgsrezept hat auch seine Schattenseiten. Paxtons Leben wurde von Cloud zerst├Ârt und┬á er w├╝rde alles daf├╝r tun, Wells das mal ins Gesicht zu sagen. Auch Zinnia verfolgt ihre Ziele beim Cloud. Die zwei kommen sich n├Ąher, bis sich die Lage zuspitzt und eine unerwartete Entdeckung alles ├Ąndert.

An dieses Buch hatte ich wirklich hohe Erwartungen und ich war sehr gespannt auf das Zukunftskonzept, von dem die Dystopie handelt. Einmal angefangen zu lesen konnte ich es dann kaum aus der Hand legen. Der Anfang besch├Ąftigt sich eher mit der Erkl├Ąrung und Beschreibung der zuk├╝nftigen Welt. Dabei werden neue Ideen gefunden, aber auch bereits bekannte Visionen der Zukunft aufgegriffen. Ich finde die Welt von Cloud sehr interessant und musste mich manchmal selbst ermahnen, wenn ich mal wieder dachte „Och, das klingt doch eigentlich alles sehr nett.“ Denn ich wei├č nat├╝rlich auch: Es ist nicht alles gold was gl├Ąnzt.

Paxton ist mir unheimlich sympathisch. Freundlich, bem├╝ht und fast schon zu nett wird er der Security zugeteilt, wo er erstmal gar nicht so recht passend erscheint. Zinnia dagegen ist sehr taff und wirkt oft ziemlich k├╝hl. Doch sie ist auch klug und hat manchmal mehr Mitgef├╝hl, als ihr selbst lieb ist. Die Kapitel rund um Gibbson Wells sind als Blogeintr├Ąge formuliert, die er selbst verfasst. Dabei ist gar nicht so leicht, den Gr├╝nder von Cloud einzusch├Ątzen.

Die Geschichte selbst war f├╝r mich nie langatmig, sondern immer spannend und interessant. Das Ende empfinde ich als eher untypisch, l├Ąsst mich jetzt aber nicht total ausrasten. Es ist nicht schlecht oder unlogisch, aber es fehlt noch ein F├╝nkchen vom Irgendwas.


Fazit

„Der Store“ ist eine wirklich gute Dystopie, die ich gerne jedem empfehle, der sich f├╝r die verschiedensten Zukunftsvorstellungen interessiert. Ich f├╝hlte mich ziemlich gut unterhalten, habe immer wieder spekuliert und auch das ein oder andere mal vor mich hin geschmunzelt.


2 Comments

  • Hey Anna,

    wie versprochen lasse ich dir ganz liebe Gr├╝├če und ein Lob f├╝r deinen Blog da!
    Du hast Rezis zu einigen B├╝chern die ,ich auch interessieren geschrieben!
    Also werde ich hier noch ein bisschen st├Âbern.
    LG Lisa

    • Hey Lisa,
      das freut mich total, dass du hierher gefunden hast und vielen vielen lieben Dank f├╝r das Lob ­čÖé Viel Spa├č noch beim St├Âbern!
      Liebste Gr├╝├če
      Anna ­čÖé

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